Ich fahre nur 1x14 Rohloff

Wirkungsgrad: Ist die Kettenschaltung besser als die Nabenschaltung?

gefederte Masse :Link sollte bekannt sein

 

Bei einer perfekt gewarteten Kettenschaltung im idealen Gang liegt der Leistungsverlust bei ein bis drei Prozent. Ein Gang mit einem extremen Kettenschräglauf kommt schon auf die Werte der Getriebe von Shimano und SRAM mit etwa vier bis acht Prozent Reibungsverlust.

 Das gilt nicht ganz für die Speedhub von Rohloff, die ca 97 % aufweist.

 

Mit abnehmendem Schmierfilm geht der Vorsprung gänzlich verloren.

Rennradmechaniker attestieren einem dreckigen Kettenstrang bis zu 30 Watt Leistungsverlust. Auch Getriebe weisen keinen konstanten Wirkungsgrad auf. Der Konstrukteur der Speedhub 514 CC, Bernd Rohloff, erklärt das mit der unterschiedlichen Anzahl von Zahnrädern, Achsen und Kupplungen, die je nach Gang beteiligt sind. Das gilt für alle auf Zahnrädern basierenden Naben. Das Optimum erreichen diese bei der 1:1 Übersetzung, hier „hält sich das Getriebe raus“.
Der durchschnittliche Tourenfahrer bringt es über den Tag hinweg vielleicht auf 120 bis 140 Watt im Schnitt, eine Schaltnabe kostet ihn demnach in jedem Gang und bei allen Bedingungen nicht weniger als fünf und nicht mehr als neun Watt und liegt damit im Bereich der „Bremswirkung“, die ein Nabendynamo bei 25 km/h mit Licht produziert. Das gilt nicht ganz für die Speedhub von Rohloff, die auch nach Meinung der Konkurrenz hier mit etwa der Hälfte des Widerstandes vorne liegt.
Text: Timo Dillenberger   Link  Veröffentlicht am 21. Juni 2011 von Jan Gathmann

 

Rohloff gegen Pinion – die Premium-Fahrradschaltungen im Detailvergleich:  Link

 

Wirkungsgrad-Messungen an Nabenschaltungen & Literatur : Link

 

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